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Crocodile go: Der hybride Van der «Automobil Revue» nimmt Konturen an

Verfasst von Urs Scheidegger | |   Mobilität

Crocodile, das Auto der Zukunft, das die AR («Automobil Revue») zusammen mit ihrer Leserschaft und mit dem Tessiner 3D-Unternehmen Protoscar entwickelt, nimmt allmählich Konturen an.

Crocodile steuert dank tatkräftiger Unterstützung der AR-Leserschaft auf einen hybrid getriebenen 4x4-Grossfamilien-Van zu. Was auffällt: Nicht zu allen Aspekten, wie das Auto der Zukunft aussehen soll, gehen die Vorschläge gleich locker von der Hand. Bei der letzten Umfrage wollten wir wissen, was das Auto der Zukunft können muss und für wen es entwickelt werden soll. Die Antwort war relativ eindeutig: Crocodile soll ein multifunktionaler Grossfamilien-Van sein, der auch zum Camper oder sogar zum Imbiss-Stand umfunktioniert werden kann.

4x4 Biogas/CNG Hybrid

Bei der zweiten Umfrage zu den Themen Motorisierung, Antrieb, Radaufhängung und Treibstoffen war es schon schwieriger, einen eindeutigen Trend herauszufiltern. Immerhin: Beim Antrieb geht der Trend eindeutig in Richtung Hybrid, dessen Verbrennungsmotor auf Kompogas (oder sonst ein erneuerbares Gas) ausgelegt ist. Kein Thema war der Wasserstoff, zumal diese Technologie nach Ansicht der Leser noch zu wenig ausgereift und zu teuer ist. Bei der Tempobeschränkung lässt sich erkennen, dass kein Rennwagen gewünscht wird, sondern ein Fahrzeug mit Drehmoment das mit 1800 kg auch mal 150 km/h fahren kann.

Dass Crocodile in Sachen Kraftübertragung ein 4x4 sein sollte, war relativ klar. Die Antriebe bestehen aus 2 hinteren, zuschaltbaren Elektroradnabenmotoren (2 x 20 kW, à la Mitsubishi EZ-MIEV) und einem vorderen Powersplit Hybridantrieb (40 kW elektrisch + 50 kW thermisch). Die hinteren Räder lassen sich um 90 Grad einlenken, sodass die Karosserieseiten durch Betätigung der Radnabenmotoren geöffnet werden können. Der Hauptenergiespeicher umfasst 21 kg Gas à 250 Bar in drei Druckflaschen + 40 kg Lithium Batterie mit 4 kW/h.

Von Protoscar kommt der Vorschlag, den Leserwunsch um einen so genannten Range Extender zu ergänzen. Dieser schaltet entweder manuell oder automatisch bei fast leeren Batterien ein, um zusätzliche Reichweite zu garantieren, sollte mal nicht genügend Zeit vorhanden sein, um die Batterie via Netz aufzuladen (was typischerweise über Nacht geschehen kann).

Jetzt kommt das Äussere

Nachdem nun klar ist, dass Crocodile ein hybrid getriebener 4 x4-Van ist, gehts nun um das Aussehen und das Karosseriedesign. Ab dieser Ausgabe der «Automobil Revue» lancieren wir dazu eine neue Onllne-Umfrage, bei der die Deslgn-Kreatlvltät der Leserschaft gefordert ist. Vorlagen zum aktuellen Stand des Autos der Zukunft können heruntergeladen, in 2D- oder 3D-Programmen bemalt und an uns weiter geleitet werden. Ausserdem wollen wir von Ihnen wissen, wie die Karosserieform aussieht. Erfüllt sie neben der sportlichen und dynamischen Ästhetik auch die funktionalen Aspekte wie die Aerodynamik? Wie steht es um die Sicht und die Strukturfestigkeit? Könnten flexible Konstruktionen auch während der Fahrt das Öffnen des Daches erlauben? Soll Volltransparenz angestrebt werden? Oder sollen Kameras die Fenster ersetzen? Fragen über Fragen, die online beantwortet werden wollen. Das kann geschehen über
www.automobilrevue.ch/arra100

Hier gehts zum Artikel vom 5. Juli 2006 in der «Automobil Revue»

Crocodile - Hauptenergiespeicher: 21 kg Gas in 3 Druckflaschen und 40 kg-Lithium-Batterie mit 4 kW/h. Die Antriebe bestehen aus zwei hinteren zuschaltbaren Elektroradnabenmotoren und einem vorderen Powersplit Hybridantrieb.
Crocodile - Hauptenergiespeicher: 21 kg Gas in 3 Druckflaschen und 40 kg-Lithium-Batterie mit 4 kW/h. Die Antriebe bestehen aus zwei hinteren zuschaltbaren Elektroradnabenmotoren und einem vorderen Powersplit Hybridantrieb.
Aufbau von Crocodile im Detail.
Aufbau von Crocodile im Detail.
Crocodile, das Projekt der «Automobil Revue» zum hundertjährigen Bestehen.
Crocodile, das Projekt der «Automobil Revue» zum hundertjährigen Bestehen.

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